Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Unterbrechen Sie kapillare Feuchtigkeit im Mauerwerk dauerhaft — mit einer nachträglichen Horizontalabdichtung im Injektionsverfahren. Fachgerechte Ausführung mit 5 Jahren Garantie. Erfahrenes Fachteam (15+ Jahre) in Istanbul und Izmir.

Kurzantwort

Die Horizontalsperre ist die Ausführung ohne Aufgraben, die chronische Feuchtigkeit — verursacht durch Bodenwasser, das über kapillare Saugwirkung in den Mauerporen aufsteigt — durch eine horizontale chemische Sperrschicht am Wandfuß dauerhaft löst. Am Wandfuß werden in festen Abständen Bohrlöcher gesetzt und mit einer Injektion auf Silikonbasis (DampStop) unter Druck verfüllt. Das Material verteilt sich in den Poren, bildet eine wasserabweisende Sperre und stoppt den kapillaren Aufstieg. Die Wand trocknet mit der Zeit aus, die Salzausblühungen verschwinden — mit 5 Jahren schriftlicher Garantie.

Was ist aufsteigende Feuchtigkeit?

Aufsteigende Feuchtigkeit ist ein chronisches Feuchteproblem, das entsteht, wenn Wasser aus dem Erdreich nach dem Prinzip der kapillaren Saugwirkung über die mikroskopischen Poren des Mauerwerks nach oben gesogen wird. Poröse Baustoffe wie Beton, Ziegel, Hohlblockstein und Naturstein saugen das Bodenwasser wie ein Schwamm auf und transportieren die Feuchte im Mauerwerk nach oben. Die Feuchtigkeit steigt in der Regel bis in eine Höhe von 50 cm bis 150 cm über dem Bodenniveau; je nach Porosität des Wandmaterials und Grundwasserstand kann sie jedoch 2 Meter überschreiten.

Mit über 15 Jahren Baustellenerfahrung und den selbst hergestellten chemischen Injektionsmaterialien der Marke Dryvatec gehört İMG Yapı Yalıtım Mühendislik A.Ş. zu den führenden Fachbetrieben der Türkei für die dauerhafte Lösung aufsteigender Feuchtigkeit.

Horizontalsperre in der Ausführung — chemische Injektion
Das Problem

Wie entsteht aufsteigende Feuchtigkeit?

Die Ursache aufsteigender Feuchtigkeit liegt im porösen Gefüge der Baustoffe und im Kapillardruck des Bodenwassers. Das Erdreich führt ständig ein gewisses Maß an Feuchtigkeit, und diese wandert trotz Schwerkraft dank der Kapillarkräfte über die feinen Poren des Mauerwerks nach oben. Dieses physikalische Phänomen heißt Kapillarität. So wie ein Papiertuch, das ins Wasser getaucht wird, das Wasser nach oben zieht, saugen auch Ziegel und Beton das Bodenwasser auf und transportieren es nach oben.

In modernen Gebäuden verhindert die zwischen Boden und Wand eingebaute horizontale Sperrschicht (die werkseitige Horizontalabdichtung) dieses Problem. In Altbauten wurde diese Sperrschicht jedoch häufig nie eingebaut, oder sie ist im Laufe der Zeit verrottet, gerissen oder unterbrochen. Bei manchen Gebäuden haben veränderte Geländehöhen, Außenanlagen oder Drainageprobleme die vorhandene Abdichtung funktionslos gemacht. In der Türkei besitzt die große Mehrheit der vor 1980 errichteten Gebäude überhaupt keine horizontale Feuchtesperre.

Das Tückischste an aufsteigender Feuchtigkeit ist ihr langsames Fortschreiten. Es können Jahre vergehen, bevor die ersten Anzeichen bemerkt werden. In dieser Zeit löst die Feuchtigkeit die im Mauerwerk enthaltenen Salze und transportiert sie an die Oberfläche. Die Salzkristallisation sprengt Putz und Farbe ab und mindert die Festigkeit des Materials. Das dauerhaft feuchte Milieu bereitet Schimmel- und Pilzwachstum den Boden. Baulich beschleunigt sich die Korrosion der Bewehrung, die Bindekraft des Mörtels lässt nach und die Tragfähigkeit der Wand sinkt.

Untersuchungen zufolge steigt in Gebäuden mit aufsteigender Feuchtigkeit der Energieverlust um 25-35 %, die Raumluftqualität sinkt erheblich, und durch Schimmelsporen bedingte Atemwegserkrankungen nehmen um 40 % zu. Diese Zahlen zeigen: Aufsteigende Feuchtigkeit ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein ernstes Thema für Gesundheit und Energieeffizienz.

Aufsteigende Feuchtigkeit — Feuchtefleck und Salzausblühungen am Wandfuß

Kapillarer Feuchteaufstieg

Bodenwasser, das über Kapillarkräfte in den Mauerporen aufsteigt — dauerhaft feuchte Flächen und Feuchteränder im Erdgeschoss

Salzausblühungen & Effloreszenzen

Von der Feuchtigkeit transportierte gelöste Salze kristallisieren an der Oberfläche — weiße, puderartige Ablagerungen, abgesprengter Putz und Anstrich

Schimmel & Gesundheitsrisiko

Im chronisch feuchten Milieu gedeihende Schimmel- und Pilzsporen, Auslöser für Asthma und Allergien, Atemwegsinfektionen

Energieverlust

Höhere Wärmeleitfähigkeit feuchter Wände, 25-35 % höhere Heiz- und Kühlkosten, schlechte Energieeffizienz

Anzeichen

Die Anzeichen aufsteigender Feuchtigkeit

Wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken, liegt in Ihrem Gebäude ein Problem mit aufsteigender Feuchtigkeit vor. Frühes Eingreifen minimiert Schaden und Kosten.

Feuchtelinie am Wandfuß

Ein nasses Band, das am Wandfuß beginnt und bis in eine bestimmte Höhe reicht und eine deutliche Feuchtegrenze bildet. Diese Linie ist das charakteristischste Anzeichen aufsteigender Feuchtigkeit und erreicht meist 50-150 cm Höhe.

Weiße Salzausblühungen (Effloreszenzen)

Weiße, puderartige oder kristalline Salzablagerungen auf der Wandoberfläche. Die Feuchtigkeit trägt die löslichen Salze aus Beton und Ziegel an die Oberfläche; beim Verdunsten kristallisieren die Salze und lagern sich ab.

Blasenbildung und Abplatzen der Farbe

Der Anstrich wirft unter dem Feuchtedruck Blasen, reißt und platzt ab. Zeigen frisch gestrichene Wände in kurzer Zeit wieder dasselbe Problem, ist das ein sicheres Zeichen für aufsteigende Feuchtigkeit.

Schimmel- und Pilzbildung

Schwarze, grüne oder graue Schimmel- und Pilzflecken am Wandfuß, in Ecken und hinter Sockelleisten. Ein ernstes Gesundheitsrisiko — besonders gefährlich für Kinder und ältere Menschen.

Rissiger und abfallender Putz

Feuchte und Salzkristallisation zermürben den Putz von innen — er bläht sich auf, reißt und fällt stückweise ab. Dieses Anzeichen deutet auf fortgeschrittene aufsteigende Feuchtigkeit hin.

Muffiger Geruch

Der charakteristische Schimmel- und Feuchtegeruch beim Betreten des Raums. Ein chronischer Geruch, der sich durch Lüften nicht vertreiben lässt, kündigt aufsteigende Feuchtigkeit an. Die relative Luftfeuchte bleibt dauerhaft hoch.

Verfahrenswahl

Verfahrensvergleich: Horizontalsperre im Injektionsverfahren vs. traditionelle Verfahren

Für die Lösung aufsteigender Feuchtigkeit gibt es zwei unterschiedliche Ansätze. Nachfolgend der Vergleich der modernen Injektions-Horizontalsperre mit traditionellen Verfahren.

KriteriumHorizontalsperre (Injektion)Traditionelle Verfahren
WirkprinzipPer Silikon-Injektion eine horizontale hydrophobe Sperre in der WandMechanisches Mauersägen, Bahnen oder bloßes Überputzen/Überstreichen
DauerhaftigkeitDauerhaft — die chemische Sperre baut sich nicht abBegrenzt — mechanische Sperren können versagen, Putz/Farbe wirkungslos
AusführungsaufwandKein Wandabbruch, kein Aushub, 1-2 TageMauersägen oder Aushub nötig, 1-3 Wochen
Eingriff in die BausubstanzMinimal — nur 12-mm-BohrungenErheblich — Mauersägen birgt statische Risiken
Eignung für historische GebäudeVoll geeignet — substanzschonendBegrenzt — Sägen und Aushub oft nicht zulässig
KostenNiedrig bis mittel (keine Aushub-/Abbruchkosten)Hoch (Aushub, Abbruch, Wiederaufbau)
WirksamkeitHoch — über 95 % ErfolgsquoteSchwankend — je nach Verfahren 50-80 %

Als İMG Yapı Yalıtım Mühendislik A.Ş. setzen wir bei aufsteigender Feuchtigkeit die Horizontalsperre im Injektionsverfahren als Hauptlösung ein. Beim Ortstermin legen wir nach Gebäudezustand, Wandtyp und Feuchtebelastung das passende Injektionsprogramm fest und liefern eine Lösung mit 5 Jahren Garantie.

Ausführungsablauf

Der Ablauf: Schritt für Schritt

Der systematische, WTA-konforme und der EN 14066 entsprechende Ausführungsprozess, den wir in über 15 Jahren Baustellenerfahrung entwickelt haben.

1

Ortstermin & Feuchtemessung

Unser Fachteam untersucht das Gebäude umfassend und bestimmt mit professionellen Feuchtemessgeräten (kapazitiv, Mikrowelle und Carbid-Methode) die Feuchtehöhe, die Feuchteverteilung und die Quelle der kapillaren Feuchtigkeit. Durch Messung der Tiefenfeuchte im Wandquerschnitt wird eindeutig festgestellt, ob es sich um oberflächliche Kondensation oder um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Andere Feuchtequellen wie Leitungsleckagen, eindringendes Regenwasser und Tauwasser werden ausgeschlossen. Die richtige Schadensanalyse ist das Fundament der dauerhaften Lösung.

2

Bohrung

Von der Innen- oder Außenseite der Wand werden knapp über dem Bodenniveau (in der Regel 10-15 cm), in einer Tiefe von etwa 2/3 der Wanddicke und in Abständen von 10-15 cm leicht nach unten geneigte Bohrlöcher (10-30 Grad) gesetzt. Der Bohrdurchmesser beträgt 12-14 mm und wird auf den Wandtyp (Ziegel, Beton, Naturstein) abgestimmt. Anzahl und Anordnung der Bohrungen werden aus Gesamtlänge und Dicke der Wand berechnet.

3

Silikon-Injektion

In die Bohrlöcher wird das Dryvatec-Injektionsmittel auf Silikonbasis mit der Druckpumpe oder drucklos im Schwerkraftverfahren (bei Cremes) verpresst. Die Silikonemulsion dringt in die Poren des Mauerwerks ein und überzieht jede Porenoberfläche mit einer hydrophoben (wasserabweisenden) Schicht. Das Material eignet sich für alle porösen Baustoffe — Beton, Ziegel, Hohlblockstein und Naturstein.

4

Ausbildung der Sperrschicht

Das verpresste Silikonmaterial breitet sich um die Bohrlöcher aus und bildet im Wandquerschnitt eine durchgehende horizontale chemische Sperrschicht. Diese Sperre macht die Innenflächen der Kapillarkanäle hydrophob, verändert die Oberflächenspannung des Wassers und stoppt den kapillaren Aufstieg. Die Sperre verstopft die Poren nicht mechanisch: Die Wasserdampfdurchlässigkeit der Wand (ihre Atmungsfähigkeit) bleibt erhalten — nur die kapillare Bewegung von flüssigem Wasser wird unterbunden.

5

Instandsetzung der Oberfläche

Die Bohrlöcher werden mit geeignetem Mörtel verschlossen. Feuchtegeschädigte, versalzte und abgeblätterte Putzschichten werden vollständig entfernt und die Fläche gereinigt. Ist die Wand unter der Wirkung der chemischen Sperre ausgetrocknet, wird eine salzhemmende Grundierung aufgetragen und die Oberfläche mit diffusionsoffenem (wasserdampfdurchlässigem) Putz erneuert. Statt Normalputz wird Sanierputz empfohlen; seine hochporöse Struktur nimmt die Restsalze auf.

6

Garantie

Nach Qualitätskontrolle und Kontroll-Feuchtemessungen wird der Raum übergeben und eine schriftliche Garantieurkunde mit 5 Jahren Laufzeit ausgestellt. Die Garantie deckt jedes durch die injizierte Sperrschicht bedingte Wiederauftreten von Feuchtigkeit ab. Wird während der Garantiezeit ein Problem gemeldet, kommt unser Team schnellstmöglich auf die Baustelle und behebt es kostenfrei. Fotos der Ausführungsflächen und die Feuchtemessdaten werden archiviert.

Technisches Detail

Technische Ausführungsanforderungen

Damit die chemische Horizontalsperre dauerhaft und erfolgreich ist, müssen die folgenden technischen Anforderungen vollständig erfüllt werden.

  • Die Feuchtequelle muss verifiziert werden: Vor der Ausführung muss bestätigt sein, dass es sich tatsächlich um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Leitungsleckagen, eindringendes Regenwasser und Kondensation erfordern andere Maßnahmen.
  • Die Bohrgeometrie ist entscheidend: Die Bohrlöcher müssen knapp über dem Bodenniveau, in 2/3 der Wanddicke und in Abständen von 10-15 cm gesetzt werden. Der Neigungswinkel sollte 10-30 Grad betragen.
  • Das Injektionsmittel muss richtig gewählt werden: Es muss ein zum Wandtyp (Ziegel, Beton, Naturstein, Mischmauerwerk) passendes Injektionsmittel auf Silikonbasis verwendet werden. Eine falsche Materialwahl mindert die Wirksamkeit der Sperre.
  • Umgebungstemperatur: Die Umgebungstemperatur bei der Ausführung muss zwischen +5°C und +35°C liegen. Bei Frostgefahr wird nicht gearbeitet.
  • Die Kontinuität der Sperre muss gesichert sein: Die Injektionslinie muss über die gesamte Wand ununterbrochen verlaufen. Eckanschlüsse, Türschwellen und Wandanschlüsse müssen einbezogen werden.
  • Feuchter Putz muss entfernt werden: Vor oder nach der Injektion muss die feuchtegeschädigte, salzbelastete Putzschicht vollständig abgetragen werden. Andernfalls schädigen die Salze auch den neuen Putz.
  • Die Trocknungszeit muss abgewartet werden: Nach der Injektion muss der Wand ausreichend Zeit zum Austrocknen gegeben werden. Zu früh aufgebrachter Putz oder Anstrich kann Feuchtigkeit einschließen.
  • Diffusionsoffener Putz ist Pflicht: Für die Instandsetzung sollte Sanierputz gewählt werden. Filmbildende Farben und Spachtelmassen sind zu vermeiden.
  • Die Nem Kutusu als Ergänzung prüfen: Unmittelbar nach der Sperre kann die Nem Kutusu eingesetzt werden, um das Abführen der im Mauerwerk verbliebenen Feuchte zu beschleunigen.
  • WTA- und EN-14066-Konformität: Alle eingesetzten Materialien und Ausführungsverfahren müssen den WTA-Merkblättern und der EN 14066 entsprechen.
Echte Projekte

Ausführungsfotos

Echte Ausführungsphasen aus unseren Horizontalsperre-Projekten. Klicken Sie auf die Fotos, um sie zu vergrößern.

Ergänzendes Produkt

Nem Kutusu: Die Mauertrockenlegung beschleunigen

Nachdem die Horizontalsperre den kapillaren Feuchteaufstieg gestoppt hat, braucht das Abführen der noch im Mauerwerk gebundenen Feuchte Zeit. Die Nem Kutusu (patentierte Trocknungsbox) ist ein von İMG Yapı Yalıtım Mühendislik entwickeltes ergänzendes Produkt. Sie verdunstet die Feuchtigkeit im Mauerwerk kontrolliert und beschleunigt die Mauertrockenlegung erheblich.

Die Nem Kutusu arbeitet in die Wand eingelassen und führt die Restfeuchte nach dem Prinzip der aktiven Verdunstung aus dem Mauerwerk ab. Besonders bei dicken Wänden, in schlecht belüfteten Räumen und in historischen Gebäuden verkürzt sie den Trocknungsprozess dramatisch. Die höchste Effizienz wird im Zusammenspiel mit der chemischen Sperrschicht erreicht.

Die Nem Kutusu ist für sich allein keine dauerhafte Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Wird sie eingesetzt, ohne dass der kapillare Aufstieg gestoppt ist, dringt weiterhin ständig neue Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Wand ein. Deshalb muss die Nem Kutusu immer als Ergänzung zur Horizontalsperre im Injektionsverfahren verwendet werden.

Details zur Nem Kutusu
Nem Kutusu — ergänzende Anwendung bei aufsteigender Feuchtigkeit

Unser Material für Horizontalsperren: Dryvatec

Bei der Injektion von Horizontalsperren gegen aufsteigende Feuchtigkeit setzen wir die Injektionsmaterialien auf Silikonbasis unserer eigenen Marke Dryvatec ein. Da wir das Material selbst herstellen, liegt die Qualitätskontrolle von Anfang bis Ende bei uns. Wir arbeiten ohne Zwischenhandelsmarge, mit direkter Herstellergarantie.

Das Dryvatec-Silikon-Injektionsmaterial liefert dank hoher Eindringtiefe und langlebiger hydrophober Wirkung hervorragende Ergebnisse bei Horizontalsperren. Es erhält die Atmungsfähigkeit der Wand und stoppt zugleich wirksam die kapillare Wasserbewegung. Es wird konform zu den WTA-Merkblättern und der EN 14066 hergestellt.

Silikon-InjektionChemische SperrschichtNem Kutusu
Dryvatec-Produkte →
Video

Unsere Horizontalsperre in der Ausführung

Echte Baustellenaufnahmen und Ausführungsdetails.

Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit — İMG Yapı Yalıtım Mühendislik
Warum İMG Yapı Yalıtım Mühendislik?

Warum ist die Wahl des richtigen Fachbetriebs bei aufsteigender Feuchtigkeit so wichtig?

Eine falsche Diagnose oder eine fehlerhafte Ausführung kann das Problem der aufsteigenden Feuchtigkeit kaschieren statt lösen — und noch vergrößern. Die Wahl des richtigen Fachbetriebs ist entscheidend.

5 Jahre Garantie

Bei allen Horizontalsperren übergeben wir eine schriftliche Garantieurkunde mit 5 Jahren Laufzeit. Im Garantiefall wird jedes Wiederauftreten von Feuchtigkeit kostenfrei behoben. Unsere Anwendungsarchive sind lückenlos dokumentiert.

Eigene Marke: Dryvatec

Die Silikon-Injektionsmaterialien, die wir einsetzen, stellen wir selbst her. Keine Zwischenhandelsmarge, die Qualitätskontrolle liegt vollständig bei uns. Direkte Herstellergarantie.

Professionelle Feuchteanalyse

Mit kapazitiver, Mikrowellen- und Carbid-Messung bestimmen wir die Feuchtequelle eindeutig. Falsche Diagnose heißt falsche Ausführung. Wir finden zuerst die Ursache — dann lösen wir sie.

15+ Jahre Erfahrung

Seit 2009 haben wir tausende Projekte gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgeschlossen. Wir haben für jeden Wandtyp, jedes Klima und jedes Gebäudealter Lösungen realisiert.

Istanbul & Izmir

Schnelle Einsätze in allen Bezirken von unseren Büros in Maltepe (Istanbul) und Konak (Izmir) aus. Teams und Materiallager vor Ort in zwei Großstädten.

Nem-Kutusu-Integration

Mit unserem patentierten Produkt Nem Kutusu beschleunigen wir die Wandtrocknung nach der chemischen Sperre. Unser integrierter Ansatz macht das Ergebnis schneller und dauerhafter.

Einsatzgebiete

Horizontalsperre in Istanbul und Izmir

Von unseren beiden Büros aus führen wir Horizontalsperren gegen aufsteigende Feuchtigkeit in allen Bezirken von Istanbul und Izmir aus.

Horizontalsperre — Leistung in Istanbul
Istanbul

Von unserem Büro in Maltepe aus führen wir Horizontalsperren in allen Bezirken Istanbuls aus. Ortstermin und Ausführung auf der europäischen und der asiatischen Seite.

KadıköyMaltepeÜsküdarBeşiktaşŞişliBeylikdüzüPendikBakırköyAtaşehirKartal
Aydınevler Mah. Kırçiçeği Cad. No:25/F, Maltepe / Istanbul
Horizontalsperre — Leistung in Izmir
Izmir

Von unserem Büro in Konak aus führen wir Horizontalsperren in allen Bezirken Izmirs aus. Ein weites Einsatznetz in der Ägäisregion.

KonakBornovaKarşıyakaBayraklıBucaKarabağlarÇiğliGaziemirUrlaTorbalı
Mersinli, 1202. Sk. No:174/B, 35170 Konak / Izmir
Gebäudegesundheit

Die Folgen aufsteigender Feuchtigkeit für Bauwerk und Gesundheit

Aufsteigende Feuchtigkeit ist kein rein ästhetisches Problem, sondern ein chronisches Risiko für die Bauwerkssicherheit und die Gesundheit der Bewohner.

Bauliche Folgen

Aufsteigende Feuchtigkeit zersetzt den Bindemörtel im Mauerwerk (Zement oder Kalk) chemisch. Die mit der Feuchtigkeit wandernden Sulfat- und Chloridsalze kristallisieren im Mörtel und erzeugen Sprengdruck. Dieser Druck sprengt Putz- und Ziegelflächen ab. Langfristig sinkt die Festigkeit der Wand, die Bewehrungskorrosion beschleunigt sich und die Tragfähigkeit nimmt ab. Gerade bei Mauerwerksbauten bedroht der geschwächte Bindemörtel unmittelbar die strukturelle Integrität.

Die Wärmeleitfähigkeit feuchter Wände ist deutlich höher als die trockener Wände. Untersuchungen zeigen, dass jedes Prozent mehr Wandfeuchte die Wärmeleitfähigkeit um rund 5 % erhöht. Das führt zu erheblich höheren Heiz- und Kühlkosten. In Gebäuden mit aufsteigender Feuchtigkeit wurde ein um 25-35 % erhöhter Energieverbrauch festgestellt.

Gesundheitliche Folgen

Chronisch feuchte Räume bieten ideale Bedingungen für Schimmel- und Pilzwachstum. Schimmelsporen gelangen in die Atemluft und lösen Atemwegserkrankungen wie Asthma, allergische Rhinitis, Bronchitis und Sinusitis aus oder verschlimmern sie. Nach Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) treten Atemwegsbeschwerden bei Menschen, die in feuchten, schimmelbelasteten Gebäuden leben, um 40 % häufiger auf. Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sind am stärksten gefährdet.

Aufsteigende Feuchtigkeit verschlechtert außerdem die Raumluftqualität, verursacht unangenehmen Modergeruch und mindert den Wohnkomfort erheblich. In Wohnungen mit Feuchteproblem liegt die relative Luftfeuchte dauerhaft über 70 % — ein Milieu, das die Vermehrung vieler Allergenquellen, einschließlich Hausstaubmilben, beschleunigt.

Bauschaden durch aufsteigende Feuchtigkeit — Salzausblühungen und abfallender Putz
Häufig gestellte Fragen

Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit — Fragen & Antworten

Wir haben die häufigsten Fragen unserer Kunden mit unseren technischen Antworten zusammengestellt.

Verwandte Leistungen

Verwandte Leistungen

Nem Kutusu

Das patentierte ergänzende Produkt, das Feuchtigkeit im Mauerwerk kontrolliert verdunstet. Zusammen mit der chemischen Sperre beschleunigt es die Trocknung.

Details

Kellerabdichtung

Die dauerhafte Lösung mit 5 Jahren Garantie gegen Wassereintritt im Keller — kristalline Innenabdichtung ohne Aufgraben und Injektion.

Details

Schimmelschutz-Abdichtungssysteme

Die dauerhafte Lösung des Feuchteproblems, das der Ursprung von Schimmel- und Pilzbildung ist. Gesunde, feuchtigkeitsfreie Wohnräume.

Details

Lösen wir das Feuchteproblem in Ihrem Gebäude dauerhaft

Füllen Sie bei aufsteigender Feuchtigkeit in Ihren Wänden das Anfrageformular aus oder rufen Sie uns an. Unser technisches Team meldet sich schnellstmöglich für Feuchtemessung und Ortstermin bei Ihnen.

Montag-Samstag 08:00-18:00