
Ein kristallines Betonzusatzmittel ist ein flüssig oder pulverförmig hergestelltes Zusatzmittel, das dem Beton während der Bauphase zugegeben wird. Es bildet in den Kapillarporen des Betons gleichmäßige Kristallfasern und hält ihn dauerhaft wasserundurchlässig. Viele Hersteller produzieren es flüssig oder als Pulver mit leicht unterschiedlicher Zusammensetzung — alle Produkte dienen jedoch demselben Zweck.
Wo werden kristalline Betonzusatzmittel eingesetzt?
Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Beton kapillar wasserundurchlässig sein soll:
- Fundamente und Kelleraußenwände aus Stahlbeton
- Tunnel und Talsperren
- Bohrpfahlgründungen
- Betonfertigteile
- Trinkwasser- und Abwasserbehälter
- Kläranlagen und Wasseraufbereitungsanlagen
- Schwimmbecken
- Aufzugsschächte
- Tiefgaragen
- Alle dauerhaft wasserbeanspruchten Bereiche
Vorteile kristalliner Betonzusatzmittel
- Schützt den Beton gegen positiven wie negativen Wasserdruck.
- Dank der enthaltenen natürlichen Gesteinsfasern verhindert es plötzliche Schwindrisse im Beton.
- Es bleibt während der Aushärtung und bei jedem erneuten Wasserkontakt dauerhaft aktiv und füllt die Kapillarporen des Betons mit unlöslichen nanoskaligen Kristallen — für eine anhaltende Dichtwirkung (kapillarkristallines Wirkprinzip).
- Es ist in der Regel ein ungiftiges, nach gesundheitlich unbedenklichen Normen hergestelltes Zusatzmittel.
- Es wirkt sich bei Lohnkosten und Bauzeit positiv auf die Kosten aus.
- Eine zusätzliche Abdichtung ist nicht erforderlich.
- Bei jedem Kontakt mit Wasser oder ähnlichen Flüssigkeiten wird es erneut aktiv und bildet über die gesamte Nutzungsdauer des Betons Nanokristalle in den Kapillarporen — es verschließt alle Kapillaren, Mikrorisse und Hohlräume bis 1-2 mm.
- Es steigert die Effizienz, senkt die Kosten und erhöht die Dauerhaftigkeit. Indem es die Lebensdauer des Betons verlängert, reduziert es die Gesamtkosten.
Worauf zu achten ist
Beim Betonentwurf müssen die vorgesehene Gesteinskörnung, die chemischen Zusatzmittel und die Zementart berücksichtigt und die erforderlichen Prüfungen durchgeführt werden. Herstellung, Einbau und Verdichtung des Betons erfordern Sorgfalt; der Beton muss normgerecht eingebracht werden. Mischungsentwurf und Einbautechnik sind so zu wählen, dass im Beton keine Hohlräume und keine Entmischung entstehen.
Bei normgerechter Ausführung sind die Ergebnisse ausgezeichnet. Wenn Sie ein kristallines Betonzusatzmittel in Ihrem Bauvorhaben einsetzen möchten, füllen Sie das Gebäude-Informationsformular aus.
